Inner Axis Teacher Training - Die ersten 100 Stunden (15.02.2018)

Der Lehrer genial, die Mitschüler genial, die Inhalte genial und die Location genial. Anders kann ich die ersten beiden Wochen meines Inner Axis Teacher Trainings mit Max Strom in Utrecht nicht beschreiben.

 

Bereits am ersten Tag wurden wir sehr offen- und warmherzig von den Kollegen von Yoga Moves Utrecht empfangen. Im wunderschönen und hellen Raum der heutigen Thai-Chi Schule waren unsere Plätze vorbereitet. 2 Decken, Bolster, Blöcke, unsere Schulungsunterlagen und eine große Tasche voller Infomaterial und Kokoswasser. Außerdem eine Karte von Utrecht und zahlreiche Kaffee- und Essensgutscheinen der Bistros rund um unseren Stadtteil Lombok.

 

Seit nun ca. 3 Jahren besuche ich Workshops von Max Strom. Und immer wieder bewundere ich seine klare, undogmatische und wissenschaftliche Art zu lehren. Ich war also nicht verwundert, dass unser Teacher Training mit einer Statistik startete: knapp 75% unserer Yogaschüler haben körperliche Beschwerden; knapp 20% durchleben gerade eine schwierige mentale oder emotionale Zeit. Wir wollen als Lehrer also lernen, die körperlichen Beschwerden in unserem Unterricht zu berücksichtigen, aber auch, die 20% mentalen und emotionale Beschwerden zu erkennen.

 

Weitere Statistik: in den Niederlanden leiden ca. 20% der Menschen an Angststörungen, ca. 19% an Depressionen, ca. 10% nehmen regelmäßig Schlaftabletten.

 

In Deutschland sind die Zahlen in etwa dieselben, in Nordamerika weitaus höher. Tendenz steigend. Überall. Die WHO prognostiziert, dass Angststörungen bis zum Jahr 2020 an der Spitze der diagnostizierten Erkrankungen stehen. Zahlreiche gute Gründe, warum wir beim Yoga unbedingt auf allen Ebenen arbeiten sollten.

 

Das haben wir dann auch in den ersten 100 Stunden des Teacher Trainings. Wir haben die Inner Axis Schlüsselbegriffe (internal & external rotation, cat & dog tilt, core tall,…) kennen- und in unsere Stunden integrieren gelernt. Täglich alle wichtigen Atemtechniken (ocean breath, horizon breath, centering breath,..) und Meditations- und Visualisierungstechniken geübt. Haben Sequenzen für junge & alte Menschen, für Einzelschüler & Unternehmen, für Menschen mit Schlaf- und Angststörungen besprochen und immer wieder die aktuellen Entwicklungen der sich rapide verändernden Welt diskutiert.

 

Alleine funktioniert das nicht. Aber in einer Gruppe von 27 total interessanten Mitschülern. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus den Niederlanden, zwei sind sogar aus den USA angereist. Ein Schweizer, ein Österreicher und eine Deutsche. Gemeinsam haben wir die ersten 100 Stunden absolviert. Ich freue mich bereits auf die nächsten 100 Stunden im April. Auf Max, auf alle Mitschüler, auf Anatomie mit Jamie Elmer und auf Utrecht.